NEWS
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Mai 2011Â die neue Galerie "Blickfang" ist online
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März 2011 Veröffentlichung der Redakteurin Gabriela Mieth:
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http://www.suite101.de/content/kunst-am-wasser---eine-ausstellung-der-kuenstlerin-kerstin-siech-a105009
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Oktober 2010 zwecks Indienreise bin ich in diesem Zeitrahmen nicht erreichbar
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05.08.2010 Ein bedeutender Tag in unserer Geschichte: - 40 US-Milliardäre - und es werden immer mehr - versprechen, die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Wir beginnen nicht mehr nur an uns selbst sondern langsam auch an unseren Nächsten (und wir alle sind unsere Nächsten) zu denken ...
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Juli 2010 - Eröffnung Atelier im Allgäu - Seeg
Juni 2010 - Verlagerung meines beruflichen und privaten Standortes nach München
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November 2009 - Januar 2010 ehrenamtliches Projekt bei der Drogenberatung Karlsruhe für und mit Drogenabhängigen und Substituierten im kreativen Bereich
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September bis Oktober 2009 zwecks Indienreise bin ich in diesem Zeitrahmen nicht erreichbar
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August 2009 - März 2010 Mitorganisatorin der "Kunstmesse UND" in Karlsruhe
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April 2009 bis März 2010 - Organisatorin der Ausstellungen im Kulturverein "KOHI"
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März 09 - Renovierung und Gestaltung meines Ateliers in Karlsruhe-Durlach
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2008: Veröffentlichung verschiedener meiner Bilder in dem neuen Gedichtsband des Dichters und Künstlers Maurizio Enrico Caladi. Weitere Infos zu Herrn Caladi und seinen Werken finden Sie auf seiner Homepage: www.zweitland.com
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Diese Homepage ist im Juni 2009 neu gestaltet worden und ich werde in unregelmässigen Abstanden Veränderungen daran vornehmen.
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Kurzgeschichten aus dem Leben gegriffen:
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Am Anfang allen Ursprungs...
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Am Anfang allen Ursprungs da stand Gott. Bei der Vielfältigkeit der Natur bezüglich Pflanzen und Tieren hatte er sich bereits ausgetobt. Aber er war der Meinung, dass da noch etwas fehlte.
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Somit erschuf er den Menschen und machte ihn zu einem Wesen mit Verstand und Gefühlen. Um auch hierbei etwas Vielfältigkeit walten zu lassen, formte er einmal ein Etwas, dem er viel Gefühl und Intuition mit auf den Weg gab, das er "FRAU" nannte und ein gegensätzliches Etwas, dem er einen logischen und klaren Verstand mit auf den Weg gab und nannte es "MANN". Er empfand somit seine Schöpfung als komplett.
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Luzifer sah ihm bei seinem Tun über die Schulter. "Gott, hier oben ist nichts mehr los. Alle Engel sind gezähmt und gebändigt.“ „Wieso tust du nicht etwas, das zu unserer Unterhaltung beiträgt? Lass sich doch den MANN mit der FRAU paaren und vermehren und die FRAU mit dem MANN. Und nicht so wie DU dachtest die Frau mit der Frau und der Mann mit dem Mann.
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Beide Wesen sind von so unterschiedlicher Natur und Verstand. Es wird uns eine Freude sein, ihnen bei ihrem verzweifelten Tun zuzuschauen, als eine Lebensgemeinschaft zusammenzuleben.“
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 Man kann sich leicht vorstellen, dass seit diesem Entschluss, den Gott daraufhin fasste,
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 im Himmel über uns keine Langeweile mehr Einzug hielt....
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 Bis an das Ende unserer Tage.... zur Freude im Himmel…
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 Kerstin Siech
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 Rote Kamele
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Gibt es nicht, richtig? Denn Kamele sind nun mal braun, so ist es und so wollte es die Natur – zumindest bei der Mehrheit der Geschöpfe.
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Aber ein Kamel gab es, das sich hin und wieder rot verfärbte und es freute sich sehr über diese Differenz, die es von den anderen Kamelen abhob.
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Die Jahr zogen durch die Welt des Kamels und die roten Flecken wurden grösser und grösser und im Laufe der Zeit verwandelte es sich im Gegensatz zu den anderen Tieren seiner Gruppe in ein komplett rotes Kamel. Die anderen Kamele konnten diesen Umstand jedoch nur wahrnehmen, wenn sie das rote Kamel lange genug betrachteten. Dies verschaffte dem Kamel den Vorteil, dass es nicht sofort von jedem als „aussergewöhnlich“ seiner Gruppe erkannt wurde. Und es wuchs in ihm der Wunsch artgleiche Kamele zu finden, Kamele, die sich ebenfalls rot verfärbt hatten.
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Das Kamel schulte sein Auge und betrachtete seine Artgenossen mit einer neuen Intensität. Und siehe da: vereinzelt zeigte das eine oder andere Tier ebenfalls rote Verfärbungen! Voll Freude sprang das rote Kamel zu dem sich verfärbenden Kamel, doch was geschah: je näher es ihm kam, desto mehr gingen die Verfärbungen zurück. Und war es ganz nah heran getreten, waren die roten Stellen komplett weg und es war einfach wieder ein braunes Kamel. Das rote Kamel war sehr erstaunt über diesen Umstand, den es auch bei anderen Tieren mit Verfärbungen beobachtet hatte.
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Nun denn dachte sich das rote Kamel, dann nehme ich die Dinge wie sie sind und lebe damit, dass sich die anderen Kamel wieder in Braune verwandeln und nun mal braun sind.
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Und doch wuchs in ihm der Wunsch, einem Gleichgesinnten zu begegnen…
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Die Sterne kamen und gingen und in einer klaren Nacht plötzlich erinnerte sich das rote Kamel daran, dass es einmal vor längerer Zeit ein Kamel gesehen hatte, dessen leichte Verfärbungen in schillernderen Farben leuchteten als die aller anderen Kamele. Sofort war es hellwach und machte sich auf den Weg jenes Kamel aufzusuchen. Der Weg war lang, aber nach einigen Tagen konnte es am Horizont ein schillerndes rot erkennen… und selbst beim Näherkommen wurde das rot nicht weniger. Das rote Kamel freute sich unglaublich und eilte näher. Als es nahe genug an dem schillerndem Kamel dran war, stiess es das Tier mit seiner Schnauze an: nur um sicherzugehen, dass es nicht doch plötzlich wieder braun verfärbte; wie es das schon so oft erlebt hatte. Aber nein, es blieb ein rotes Kamel. In schillernder Farbe, welch eine Erleichterung…
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Obwohl beide Kamele zu ihrer jeweiligen Gruppe zurückkehrten kreuzten sich im Laufe der Kameljahre immer wieder ihre Wege – und es ist einfach schön zu wissen, dass es rote Kamele gibt…
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gewidmet BMW (black magic women)
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Die darauf folgende Geschichte geschah danach:
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 „Welcome back on Earth!“
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Gelandet. So scheint es. Vorsichtig schaut das Erdmännchen aus seiner Höhle und beim Gedanken „hier war ich schon mal, shit!“ blickt es geradewegs auf ein grosses Begrüssungsschild auf dem steht: „Welcome back on Earth!“ Hahaha.
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Das Erdmännchen ist unschlüssig, ob es sich freuen oder verzweifelt sein soll, manchmal liegt doch beides sehr nahe beieinander… Wieder blickt es auf das Schild und erkennt: Welcome back on Earth, ob ich will oder nicht. Es ist eineTatsache. Und langsam keimt der Gedanke: „vielleicht sollte ich mich über diesen neuartigen Umstand freuen…"
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Schnell zieht sich das Erdmännchen in seine Höhle zurück, so dass nur sein Kopf rausschaut und es sich aus sicherer Umgebung heraus vorsichtig umblicken kann. Welch gutes Gefühl eine Höhle zu haben. Das Erdmännchen beschliesst in selbiger erst mal einfach sitzen zu bleiben, vorsichtig nach draussen zu blicken und die Tatsache zu akzeptieren „welcome back on Earth zu sein“.
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Und doch wird es mit der Zeit neugierig. Neugierig auf das, was „Earth“ für es bereithält. Von daher klettert es vorsichtig heraus, stellt sich aufrecht hin und blickt in den Himmel. Bereit zu gehen – wohin die Wege es auch führen mögen, wie sehr es der Wind auch peitschen möge oder die Sonne es wärmen.
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Denn in der Höhle zu bleiben ist keine Option.
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Die schützende Höhle zu verlassen und „Earth“ zu erkunden ist die richtige Entscheidung, das weiss das Erdmännchen. Und es begibt sich auf den Weg.
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